Das Stichwort für eine Suchmaschine, die die Power hat, Google seine Vormachtstellung abzunehmen, ist momentan die sematische Suche. Man gibt eine Frage ein und erhält die passende Antwort. Und das auf komplexe Suchanfragen wie “Mit wieviel Nm zieht man die Nockenwellenlagerschrauben einer XT 350 an?” Die Antwort ist übrigens “6 und wenn man das nur nach Gefühl macht, ist anschließend ein neues Gewinde fällig”, nur so nebenbei.
Gestern hatte ich wiedermal einen Augenöffner über Twitter, der in diese Richtung geht. Ich habe nach Infos über das Feldschlösschen Open Air im Raffteichbad gesucht und absolut nix gefunden. Da einer der Helden meiner Jugend da spielt, will ich aber unbedingt hin, bevor Ian Anderson im Altersheim landet. Frustriert fagte ich bei Twitter einfach mal und hatte nach wenigen Minuten eine Antwort mit passendem Link zum Programm. Da irgendwann das Feldschlösschen Open Air in “Volksbank BraWo Bühne” umbenannt worden ist, hatte ich mit Google keine Chance. Gut, das klappt nicht jedesmal, schon gar nicht, wenn man noch so wenige Follower hat, aber zeigt doch das Potential, das in Twitter steckt. Nirgends im Internet erreicht man so schnell so viele Leute. Ob das nun zur Mobilisierung für ein Thema genutzt wird oder eben die Intelligenz der Cloud Fragen beantwortet.



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