Willkommen in meiner Ecke des Web Zwo Null. Hier findest Du hoffentlich interessantes zu den Themen, die mich interessieren: Motorräder, digitale Spielereien, Internet Marketing, Politisches aus der Region und was sich noch so ergibt.
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Am 7.2. sind wir mit einer Autoladung Altmetallbegeisterter nach Bremen zur Classic Motorshow gefahren. Hier ein paar Impressionen, ich habe mir Mühe gegeben, die wenigen Roller komplett zu fotografieren. Hat jemand 3-4000€ für mich? Die VBBs vom Rollerhof hatten es mir echt angetan.
Bremen Classic Motorshow
30 photos
Sehr geehrte Damen und Herren,
unter der Überschrift „So zeigen sich die Kandidaten im Internet“ haben Sie am 28.8. einen Artikel in Ihrer Online-Ausgabe veröffentlicht, der mein besonderes Interesse weckte. Besonderes Interesse deshalb, weil ich beruflich als Projektmanager für Internet Marketing und privat als gelegentlicher Ratgeber von Carola Reimann in Internet-Angelegenheiten eng mit diesem Thema verwoben bin. Bitte sehen Sie mir deshalb auch nach, wenn dieses Schreiben eine eher einseitige Sicht beinhaltet.
Der Artikel selbst war leider bestenfalls enttäuschend. Eine eigene Homepage ist in heutigen Zeiten für einen zur Wahl stehenden Politiker selbstverständlich. In Zeiten des Web 2.0 erwartete ich, mehr über die vielfältigen Aktivitäten der Kandidaten in diesem zu erfahren.
Doch was wird abseits der Tatsache, dass eine Homepage existiert, beschrieben? Von Carsten Müller hört man eine kleine Anekdote, dass er früh am Morgen seiner Mitbewerberin bei studiVZ einen „Guten Morgen“ wünscht. Auf der anderen Seite wird bei Carola Reimann die Inhaltsleere ihres Flickr-Fotostreams angemerkt.
Schade nur, dass nicht eine der sonstigen Web-Aktivitäten von Carola Reimann erwähnt wird, die im Übrigen auch (fast) alle prominent auf Ihrer Homepage verlinkt sind. Erwähnenswert ist da vor allem der Youtube-Channel, in dem sehr gut aufbereitet Inhalte transportiert werden. Dass sie bei den VZs aktiv ist, erfährt man nur eher am Rande durch die „Guten Morgen“ Geschichte, von Ihren Aktivitäten bei Facebook und Xing liest man nichts. In den sozialen Netzwerken jedoch sind Inhalte reichhaltig verfügbar und dort tritt Carola Reimann auch in den Dialog mit anderen Nutzern. Zugegeben, ein Flickr-Stream ist wie eine Diaschau und daher weder als inhaltsreiches Medium gedacht noch umgesetzt.
Skandalös finde ich, dass mit zwei unwichtigen Randgeschichten der CDU-Kandidat in einen heiteren und sympathischen Kontext gestellt wird während die SPD-Kandidatin sich inhaltsleere Aktivitäten vorwerfen lassen muss. Dass dies bei Carola Reimann unangebracht ist, wurde schon erwähnt. Aber selbst bei Carsten Müller erwarte ich – ja hoffe ich sogar – dass es Interessanteres über seine Internet-Aktivitäten zu erzählen gibt als den Morgengruß an seine Kollegin.
Wenn man sich nun die Mühe macht, im Netz auf Spurensuche nach den beiden Politikern zu gehen, findet man bei Carola Reimann die schon erwähnten Profile bei VZ, Xing, Facebook, Flickr, Youtube, alle gut gepflegt und oft aktualisiert. Bei Carsten Müller habe ich nur das „Guten Morgen“-Profil bei den VZs gefunden. Es existiert auch noch ein Facebook-Account mit seinem Namen und Bild, der scheint jedoch verwaist. Der Vorwurf der Inhaltsleere wäre eher hier angebracht.
Eine kurze Recherche zeigt schon, dass Carola Reimann das Internet intensiv im Wahlkampf nutzt während Carsten Müller das eher verhalten tut. Ihr Artikel hat jedoch einen gegensätzlichen Tenor. Bitte verzichten Sie in Zukunft auf solche oberflächlichen Artikel oder setzen Sie jemanden dran, der die Objektivität und Sachkenntnis zu einer vollständigen Recherche besitzt. Meiner Meinung nach war das hier jedenfalls nicht der Fall.
Mit freundlichen Grüßen
Sven Hauptmann
Das Schreiben wurde per Mail an redaktion.braunschweig@bzv.de am 3.9.09 versandt.
Da ich mich ziemlich über diesen sehr oberflächlichen Artikel im Newsclick aufgeregt habe, habe ich für mich die Internetaktivitäten der Braunschweiger Kandidat(inn)en zusammengesucht. Sollte ich etwas übersehen haben, bitte im Kommentar ergänzen.
Carola Reimann (SPD): Homepage (RSS Feed, Atom Feed), Facebook, VZ, Xing, Youtube, Flickr
Carsten Müller (CDU): Homepage (Feed), VZ, Facebook
Helmut Blöcker, Bündnis 90/Die Grünen: Homepage, VZ, Facebook, Flickr, Twitter
Thomas Röver, Linke: Homepage (RSS Feed, Atom Feed)
Florian Bernschneider, FDP: Homepage (Feed Pressemitteilungen, Feed Termine), Facebook, VZ, Twitter, Youtube
Es hat ein paar Jahre gedauert, aber dann ist meine angetraute Mitbewohnerin auch endlich dem Blechreiz verfallen. Nach ein paar Monaten Suchen und Schimpfen über die mittlerweile recht hohen Gebrauchtpreise für altes Schaltblech haben wir vorletzte Woche die Beute unserer Bemühungen nach Hause gefahren. Jetzt muß meine Vespa unterm Carport nicht mehr alleine schlafen, eine autoscootertürkise PX 80 Lusso Elestart leistet Ihr Gesellschaft. Ob die Kleine jemals für ein großes Nummernschild getunt wird, wissen wir noch nicht. Erstmal kommen noch ein paar Chromteile dran und die obligatorische Sportsitzbank. Sobald unser Teiledealer wieder gesund ist, gibts Vorher-Nachher Bilder. Hier schonmal die Vorher-Bilder.
Liebe Genoss(inn)en,
Die Abstimmung zum „Gesetzentwurf CDU/CSU, SPD:Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen“ nehme ich zum Anlass, mit dem heutigen Tag aus der SPD auszutreten.
Ich habe die Diskussion um diesen Gesetzentwurf in den letzten Wochen intensiv mitverfolgt. Die Unsinnigkeit dieses Entwurfs war von Anfang an klar erkennbar und wurde in der Zwischenzeit von diversen Experten bestätigt. Selbst der Online-Beirat der SPD und die jungen SPD-Bundestagskandidaten haben (leider etwas spät) von der Annahme des Entwurfs dringend abgeraten. Die Gründe gegen den Entwurf spare ich mir aufzuzählen, ich verweise nur auf zeichnemit.de, wo ausreichend Informationen und ein guter Pressespiegel zum Thema zu finden sind.
Ich hatte gehofft, dass sich die SPD nicht vor den Karren von Ursula v. d. L. spannen lässt und nach gründlicher Beschäftigung mit dem Thema das Gesetz verhindert. Immerhin wird hier ein Grundrecht unnötigerweise eingeschränkt, um für das erklärte und gute Ziel unwirksame Maßnahmen durchzusetzen. Ich war entsetzt, dass „meine“ SPD letztlich mit großer Mehrheit das Gesetz unterstützt.
Selbst die erfolgreichste Online-Petition an den Deutschen Bundestag mit 134000 Mitzeichnern gegen den Gesetzentwurf hat bei der SPD anscheinend keinen Eindruck hinterlassen. Die Netzgemeinde hatte, wie ich, große Hoffnung in die SPD gesetzt. Bei der kommenden Bundestagswahl wird die SPD daher mit starken Einbußen bei der „Generation C64“ und den „Digital Natives“ rechnen müssen.
Mir hat das Stillhalten der SPD während der letzten Wochen mit dem abschließenden, unverantwortlichen Abstimmungsverhalten der Bundestagsfraktion gezeigt, dass ich der Entscheidungsfindung der Bundes-SPD kein Vertrauen mehr schenken kann. Daher bleibt mir nichts anderes übrig, als die Partei mit dem heutigen Tag zu verlassen.
Der Schritt fällt mir nicht leicht, da ich mich gerade der Braunschweiger SPD seit meiner engagierten Juso-Zeit Anfang der 90er sehr verbunden fühle. Carola werde ich natürlich weiter unterstützen, wenn ich kann. Nicht nur aus Freundschaft, sondern weil sie aufgrund ihrer akademischen und beruflichen Bildung in ihrem Bereich eine Fachpolitikerin ist, die wirklich weiß, wovon sie redet. Das ist eine Eigenschaft, die ich in der Politik sehr schätze aber immer seltener sehe.
Mit roten Grüßen
Sven Hauptmann
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